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Seit fast 20 Jahren gibt es bei der Osteuropa-Freundschaftsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern das Projekt SPUREN DER GESCHICHTE.

Wir
-verlegten u. a. das Buch "Durch den Tunnel zu den jüdischen Partisanen" von Jack Kagan, einem Zeitzeugen des jüdischen Ghettos von Nowogrudok/Belarus, in Deutsch und Russisch,
-brachten Reiseberichte von Jugendlichen ins Workcamp Parfino bei Nowgorod/Russland heraus, die dort u. a. sowjetische und deutsche Kriegsgräber pflegten und sich mit der Geschichte des 2. Weltkrieges beschäftigten (z. B. mit dem Kessel von Demjansk und der sog. Mecklenburger Division)
-veröffentlichten als Nachauflage zusammen mit VVN-BdA das Werk des Historikers Joachim Aust "8. Mai 1945 - Kriegsende und Befreiung in Mecklenburg-Vorpommern. Ereignisse-Dokumente-Standpunkte".

Unser neuestes Projekt "Wie war das mit den Russen?" entstand aus dem Fakt, dass in Schwerin das Divisionsmuseum der Sowjetarmee/ Westgruppe der Streitkräfte verblieb. Unserem Wissen nach ist das einmalig in Ostdeutschland, wenn es auch in Wittenberg z. B. eine hervorragende Dokumentation örtlichen Bezugs von 1945 bis zum Abzug der Truppen 1993/94 im Haus der Geschichte (inkl. DDR-Museum) gibt.

In Schwerin ist es bisher nicht gelungen, die Exponate der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir arbeiten daran und Freund Hartmut Winterfeld hat schon des Öfteren Vorträge zu diesem Divisionsmuseum gehalten. Derzeit machen wir Zeitzeugen ausfindig, um ihre Erinnerungen (und ggf. Fotos, Wimpel, Urkunden, Abzeichen, Chroniken etc.) aus der Zeit von 1945 bis heute zu bewahren.

2019 wird es im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst eine Sonderausstellung zu 25 Jahre Abzug der WGT (Nachfolger der GSSD) aus Deutschland geben. In diesem Zusammenhang haben wir schon Videoaufnahmen unseres ehemaligen Landesvorsitzenden Günter Brock, die dieser im Zeitraum 1990-1994 vom Truppenabzug gemacht hat, dem Museum übergeben. Das Berliner Museum plant einen Neubau, um die Periode 1945-1994 als Teil der neueren Geschichte permanent der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

AUFRUF: Wer sich gern mit seinen Erinnerungen aus fernerer und neuerer Zeit als Zeitzeuge zur Verfügung stellen möchte, kann unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Mob. 0162 1039890 Kontakt mit Hartmut Winterfeldt aufnehmen oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / 0173 48 47 316 mit Kerstin Voigt.